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OKT

2016

Sparer aufgepasst - Das Risiko einer Inflation steigt!

Die allgemein niedrigen Zinsen sind gerade für Sparer äußerst ärgerlich. Doch extrem wird es erst dann, sobald die Inflation über das Zinsniveau steigt! Laut Finanzexperten wird dies spätestens im Februar 2017 der Fall sein, wenn die Preissteigerung die Marke von einem Prozent übersteigt. Die Inflation legt im Euroraum immer weiter zu. Laut der Statistikbehörde Eurostat sind die Verbraucherpreise im September 2016 um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. In Deutschland ist die Geldentwertung noch höher: Hier stiegen laut Statistischem Bundesamt die Verbraucherpreise um 0,7 Prozent an. Schuld daran waren vor allem die steigenden Mieten. Schon jetzt reichen viele Zinsen nicht mehr aus, um den damit verbundenen Kaufkraftverlust zu kompensieren. Und ein Ende sei laut Experten nicht in Sicht. Es wird erwartet, dass die Preise in den kommenden zwölf Monaten nochmals ansteigen werden. Der Hauptgrund hierfür sind die stark gestiegenen Energiepreise.

Eine Zinswende hätte gravierende Folgen

Eine steigende Inflationsrate hätte für Anleger negative Konsequenzen, denn eine höhere Geldentwertung würde zur Folge haben das unverzinste oder niedrige Guthaben sehr stark an Kaufkraft verlieren würden. Würden dann allerdings die Zinsen wieder steigen, wäre ein Beben an den Kapitalmärkten zu erwarten, denn viele Anleger würden beginnen Aktien zu verkaufen und in Zinsprodukte zu investieren. Zeitgleich würden Anleihen, welche unter dem Zinsniveau liegen, deutlich an Wert einbüßen, was wiederum die Versicherungswirtschaft treffen würde, welche ja jetzt schon in Anleihen mit Niedrigzinsen investiert.

Ölpreis als unbekanntes Risiko

Einen großen Anteil am Sinken der Inflationsraten der letzten Jahre hatte der Ölpreis: Im Juni 2014 kostete eine Fass (159 Liter) der Sorte Brent 114 Dollar, Ende August 2015 waren es dann nur noch 43 Dollar. Im Januar 2016 stürzte der Ölpreis sogar zeitweise unter 30 Dollar ab! Um die Inflationsrate über die Marke von einem Prozent zu heben, reicht es schon, wenn der Ölpreis sich in den kommenden Monaten zwischen 40 und 60 Dollar pro Fass einpendeln würde.

Was wenn die Löhne steigen?

Dieses Jahr sind die Löhne um durchschnittlich drei Prozent gestiegen, die Produktivität allerdings hat kaum zugenommen. Dies treibt die Lohnstückkosten weiter nach oben und den Aufwärtstrend der Inflation weiter beschleunigen. Dadurch könnten dann die Unternehmensgewinne zurückgehen, was wiederum die Aktienmärkte belasten würde. Und die einzelnen Staaten müssen durch höhere Ausgaben das Wachstum ankurbeln, da das Vertrauen in die Notenbanken nicht mehr gegeben ist.

Eingestellt am Datum: 27.10.2016 || Von: VIVONO || Kategorie: Vivono-Community || Artikel Abrufe: