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02

JAN

2017

Immobilien: Richtig vererben spart Steuern!

Der größte Anteil an privatem Vermögen steckt in Deutschland in Immobilien, und zwar in der gewaltigen Summe von sieben Billionen Euro! Da liegt der Gedanke natürlich nahe, was im Todesfall denn die beste Variante ist, um dem Finanzamt möglichst wenig vom Kuchen abzugeben - also noch zu Lebzeiten verschenken oder diese eben geschickt vererben.
Um vom Nachlass möglichst wenig ans Finanzamt abtreten zu müssen, sollte der Erblasser zu Lebzeiten an eine Schenkung oder den Verkauf der Immobilie denken, denn gerade das Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz beinhaltet legale Wege, um die Steuerlast zu senken oder gar zu umgehen! Das Gesetz gewährt bei Schenkung und Erbschaft hohe Freibeträge. Wenn z.B. der überlebende Ehepartner oder der eingetragene Lebenspartner für mindestens 10 Jahre die Immobilie selbst bewohnt, dann bleiben Schenkung oder Erbschaft komplett steuerfrei.
Bei den Kindern zieht das Gesetz allerdings eine Grenze: Die Wohnfläche darf nicht mehr als 200 Quadratmeter betragen und das Kind muss die Immobilie selbst bewohnen - nur dann bleibt der Übergang steuerfrei. Ansonsten gelten folgende Freibeträge: für den Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner beträgt dieser 500.000 Euro, für Kinder 400.000 Euro und bei Enkeln 200.000 Euro. Über diese Freibeträge hinaus wird die jeweilige Steuer fällig (Schenkungs- oder Erbschaftssteuer).

Vermeiden von Erbschaftsstreitigkeiten

Wichtig ist, dass Erbschaftsstreitigkeiten vermieden werden. Wenn das Erbe zu schnell liquide gemacht werden soll, kann es unter Umständen sein, dass eine Immobilie weit unter Wert verkauft wird. Um die zu vermeiden, kann der Erblasser das Erbe präzise regeln. Bestimmte Erben können benannt werden, das Erbe unter Erben aufgeteilt werden und das Ganze an bestimmte Bedingungen geknüpft werden.
Sollten sich die Erben nicht über die Nutzung oder den Umgang mit der Immobilie einigen können, kommt es oftmals zur Teilungsversteigerung. Allerdings ist dies die ungünstigste Variante für die Erben, denn die Erlöse liegen hierbei weit unter dem Verkaufswert auf dem freien Markt. Hier wäre es angebracht, wenn der Erblasser die Immobilie schon zu Lebzeiten zu einem angemessenen Preis verkauft.

Eingestellt am Datum: 02.01.2017 || Von: VIVONO || Kategorie: Vivono-Branchen-Infos || Artikel Abrufe: