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31

MAI

2017

Diese Versicherungen braucht jeder Hausbesitzer

Versicherung

Wie viele Versicherungen braucht ein Hausbesitzer eigentlich? Und vor allem: Welche sind das? Die Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Je nachdem, welche Leistungen die einzelne Versicherung beinhaltet und in welchem Wohngebiet das Gebäude steht, variiert die Antwort. Eine Basis stellen aber diese Versicherungen dar, die dann individuell für jeden Hausbesitzer erweitert werden sollten.

Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung ist eine Pflichtversicherung, das heißt, jeder Eigentümer muss sie abschließen. Beim Kauf einer bestehenden Immobilie geht die Wohngebäudeversicherung des Vorbesitzers auf den Käufer über. Dieser hat im Anschluss vier Wochen Zeit, sich eine neue Versicherung zu suchen oder die aktuelle zu übernehmen.

Was ist versichert?

Die Wohngebäudeversicherung versichert lediglich das Gebäude, nicht aber was sich darin befindet. In der Versicherung sind beispielsweise Schäden durch Feuer, Wasser und Naturkatastrophen inbegriffen. Platzt ein Rohr im Haus oder gibt es Schäden durch eine Überschwemmung, dann greift die Wohngebäudeversicherung. Sie ersetzt den Schaden am Haus, nicht aber an der Einrichtung.

Wie ist versichert?

Die Beiträge für die Wohngebäudeversicherung variieren stark. Sie hängen sowohl vom Zustand und der Größe des Hauses ab als auch von der Lage. In hochwassergefährdeten Gebieten fällt der Beitrag entsprechend höher aus. In Extremfällen kann es sogar vorkommen, dass eine Leistung (z.B. eben Hochwasserschäden) komplett aus dem Vertrag ausgenommen wird.

Welche Versicherung?

Auch nach einem Hauskauf sollte nicht blind die alte Versicherung übernommen werden. Die Verträge sind manchmal bereits Jahrzehnte alt. Dann sind vielleicht die Beiträge zu hoch oder das Haus ist sogar unterversichert.

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung versichert alle losen Dinge im Gebäude. Dazu zählen beispielsweise Möbel, Haushaltsgeräte, Kleidung, Wertsachen (z.B. Schmuck und Dokumente). Die Hausratversicherung greift insbesondere bei Einbruch, Vandalismus, Feuer und Wasserschäden an der Einrichtung. Bei einer Unterversicherung wird der Schaden möglicherweise gar nicht oder nur anteilig übernommen.

Privathaftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung hilft, wenn bei jemand anderem ein Schaden verursacht wird. Was hat das aber mit der eigenen Immobilie zu tun? Es sollte geprüft werden, ob die Privathaftpflichtversicherung ausreichend gedeckt ist, beispielsweise wenn ein Baum des Grundstücks umknickt und beim Nachbarn einen Schaden anrichtet. Oder wenn ein Passant auf den eigenen nicht sauber geräumten Gehweg ausrutscht. Jeder Hauseigentümer ist zur Räumung verpflichtet und kommt dementsprechend auch für Schäden auf. Die Haftpflichtversicherung sollte dann auch für Anwalts- und Gerichtkosten aufkommen, falls es zu einem Rechtstreit kommt.

Eingestellt am Datum: 31.05.2017 || Von: VIVONO || Kategorie: Vivono-Community || Artikel Abrufe: