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10

NOV

2016

Bausparen: Sparer bekommen die Darlehensgebühr zurück

Bausparer können zu fixen Konditionen ein Darlehen für ihr Haus oder Wohnung aufnehmen. Dafür haben die Banken bisher Gebühren verlangt. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat dies in einem Urteil nun untersagt. Tausende Kreditnehmer könnten jetzt einen Anspruch auf Rückerstattung haben. Wieviele es allerdings sein werden ist bis jetzt völlig unklar, da es verschieden lange Verjährungsfristen gibt. Eine Frist beginnt am Ende des Jahres in welchem der Kreditnehmer Kenntnis von seinem Anspruch erlangt hat. Sicher ist, das alle Darlehensgebühren, welche ab dem Januar 2014 gezahlt wurden, demnach zurückerstattet werden müssen.

Eine Doppelbelastung ist unangemessen

Da Kunden zu Beginn schon eine Abschlussgebühr zu zahlen haben und auf das bisher angesparte Geld sehr niedrige Zinsen bekommen, wäre eine weitere Zahlung, wie sie die Darlehensgebühr darstellt, eine weitere Belastung für Darlehensnehmer. Diese diene lediglich der Abgeltung des Verwaltungsapparates der Bank und sei somit laut Gericht unangemessen. Zugrunde liegt diesem aktuellen Urteil ein früheres: 2014 hatte der BGH für normale Kreditverträge entschieden, dass Banken kein Bearbeitungsentgelt mehr verlangen dürfen, weil sie damit eben ihre internen Kosten auf unzulässige Weise auf die Kunden abwälzen. Damit blieben die Richter bei ihrer Einschätzung und übertrugen ihre Grundsätze von damals jetzt auf Bauspardarlehen.

Eingestellt am Datum: 10.11.2016 || Von: VIVONO || Kategorie: Vivono-Community || Artikel Abrufe: