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20

JAN

2017

Banken erheben wieder Gebühren für das Girokonto

Aufgrund der niedrigen Zinsen und dem damit einhergehenden Kostendruck sehen sich viele Bankhäuser mittlerweile gezwungen, wieder Gebühren für das Girokonto einzuführen. Das Modell "kostenloses Girokonto", welches gezielt zur Kundenakquise eingesetzt wurde, wird nun langsam aber sicher wieder beerdigt. Eine der größten deutschen Banken, die Postbank, hatte das kostenlose Girokonto am 1. November 2016 abgeschafft. Georg Fahrenschon, der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) hatte bereits im Frühjahr 2016 erklärt "Die Zeit von kostenlosen Girokonten ist vorbei". Auch von der deutschen Finanzaufsicht Bafin kam die Anregung, dass Kontoführungsgebühren wieder sinnvoll seien.

Zwei Modelle - beide kosten

Banken arbeiten heutzutage prinzipiell mit zwei Modellen: einem Flatrate-Modell, welches alle Dienstleistungen abdeckt oder dem Modell der Einzelabrechnung für jede Dienstleistung. Dies schließt Überweisungen sowie Barabhebungen am Automaten mit ein. ?Um eigene Erträge aufzubessern, kassieren Banken nun auch für bisher kostenlose Leistungen oder machen einzelne Leistungen teurer?, schrieb die Fachzeitschrift "Finanztest" vor wenigen Monaten. Die Stiftung Warentest hatte 104 Banken genau getestet, mit dem Ergebnis, dass nur 25 Banken weiterhin kostenlose Girokonten anbieten: Allen voran die Direktbanken, welche ohne teure Filialen auskommen und ausschließlich per Internet, Telefon und Fax arbeiten.

Niedrigzinsen als Grund für Gebühren

Verantwortlich gemacht werden die nach wie vor niedrigen Zinsen, denn mit diesem Einbruch im Zinsgeschäft können die Banken die Girokonten nicht mehr mit anderen Geschäften quer subventionieren. Direktbanken bekommen den Druck zwar auch zu spüren, da diese jedoch eine andere Kostenstruktur haben und generell "schlanker" - schon wegen einem fehlenden, flächendeckenden Filialnetz - aufgestellt sind, können diese die Niedrigzinsphase besser kompensieren. Effekt: Direktbanken verspüren einen enormen Kundenzuwachs!

Eingestellt am Datum: 20.01.2017 || Von: VIVONO || Kategorie: Vivono-Presse-News || Artikel Abrufe: